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Gasnebel

Die klassischen Gasnebel bestehen überwiegend aus Wasserstoff und leuchten, weil in ihnen eingebettete Sterne das Gas zum Leuchten anregen. In solchen Nebelkomplexen kann sich die Materie stellenweise verdichten, was zur Entstehung neuer Sterne führen kann.

Planetarische Nebel und Supernovareste hingegen stellen die Endphasen von Sternen dar, die ihren Brennstoffvorrat weitgehend aufgebraucht haben.



Gasnebel im Sternbild Orion.
Der Orionnebel ist der hellste Nebel, unterhalb 
der Bildmitte. Links oberhalb befinden sich 
Flammen- und Pferdekopfnebel. Die ganze 
Szene wird links und unten von Barnard's 
Loop umschlossen.
100mm-Objektiv, 200ASA-Diafilm; 20 Min. belichtet.
Standort: Farm Hakos, Namibia.
S. Geier

Orionnebel (M 42).
Der Orionnebel ist einer der eindrucksvollsten
Gasnebel; in klaren Nächten ist er mit blossem
Auge zu finden.
CCD-Kamera SBIG ST-V am 20cm-SC-Teleskop in
             der Sternwarte des Deutschen Museums.
M. Dähne


Eta-Carinae-Nebel (NGC 3372).
Der Eta-Carinae-Nebel ist ein gewaltiger
Nebelkomplex im südlichen Sternbild Schiffskiel,
das von Mitteleuropa aus nicht sichtbar ist.
50mm-Objektiv, 200ASA-Diafilm.
Standort: Farm Hakos, Namibia.
M. Dähne


Gasnebel und Staubwolken
um den Stern Antares.
Rot leuchten Wolken aus heissem Wasserstoff,
während Staubwolken das Licht nahegelegener
Sterne in gelben und blauen Farbtönen reflektieren.
100mm-Objektiv, 200ASA-Diafilm; 20 Min. belichtet.
Standort: Farm Hakos, Namibia.
S. Geier



 

Ringnebel (M 57).
Der Ringnebel ist einer der bekanntesten 
Planetarischen Nebel; er steht im Sternbild Leier.
CCD-Kamera SBIG ST-V am 
20cm-SC-Teleskop in der Sternwarte des Deutschen Museums.
M. Dähne

Hantelnebel (M 27).
Ein grosser und heller Planetarischer Nebel; der Lichtpunkt exakt in der Mitte des Nebels ist der Kern des ehemaligen Sterns, der nun freigelegt wird.
Canon EOS 350D an einem 
15cm-SC-Teleskop.
M. Dähne


Blauer Schneeball (NGC 7662).
Ein kleiner, heller Planetarischer Nebel
im Sternbild Andromeda.
CCD-Kamera SBIG ST-V am 20cm-SC-
Teleskop in der Sternwarte des Deutschen Museums.
M. Dähne